Nachdem Anna - endlich (!!!) :)) - in Bangkok angekommen war, haben wir uns erst mal entschieden, ein paar Tage Bangkok zu erkunden. Zwar ist die Stadt unglaublich laut und hat eine große Variabilität an unangenehmen Gerüchen, trotzdem sollte man sich wenigstens ein paar Tage ihrem speziellen Flair hingeben. So beschlossen wir in unserem süßen, in der Altstadt gelegenem Hostel namens 'Oh Bangkok' (Empfehlung!) ig0rfg9c.23w - Entschuldigung, hier musste ich kurz innehalten weil sich unser Van auf eine verrückte Schaukelreise begeben hat...Für diese Straßen braucht man fast schon einen extra-Führerschein!
Anna und ich blieben also noch für ein paar Tage in Bangkok, bevor wir uns auf die Reise in den Süden begaben.
Per Bus und Fähre (schon mal eine Übernachtung gespart) sind wir auf die süße Insel Koh Samui übergeschifft. Wir waren beide so happy als wir endlich das Meer vor uns sehen konnten!!
Ja, das ist das Gepäck das wir mit uns rumschleppen...Plus einen kleinen Rucksack vorne dran - manche Gesichter der Einheimischen wenn Sie uns zwei Mädels mit dem Gepäck helfen wollen und dann merken,wie schwer das wirklich ist, würde ich echt gerne fotografieren.
Auf Koh Samui sind wir erst mal: natürlich an den Strand! Nach einer kleinen Erkundungstour durch die Stadt (haben erst mal zwei Fitnessstudios abgecheckt.. Priorities..) sind wir zur ca. 3 min entfernten Bucht gelaufen und ab ins wunderbar angenehme Meer! Das war so schön. Man konnte meterweit reinwaten ohne dass es tiefer wurde und sobald man einen Blick über die Schulter warf, hatte man die traumhafte Aussicht auf den weißen Strand mit all den sich vom Wind hin und her schwankenden Palmen.
Lange haben wir es in Koh Samui aber nicht ausgehalten. Nach einem Abend mit unseren sehr netten Zimmernachtbarn aus Schottland, England und Brasilien auf der "Partymeile" Koh Samuis und einem sehr heftigen Regengguss inklusive eines unglaublich lauten Gewitters in der Nacht entschlossen wir, per Fähre zur benachbarten Insel Koh Phangan zu fahren. Was sich als eine sehr gute Idee rausstellte. Hier ist es um einiges idyllischer und man hat das Gefühl, dass hier nicht auf jeden einheimischen 5 Touristen kommen... Liegt wahrscheinlich daran, dass wir außerhalb der Full-Moon-Party Zeit hier sind. Auf jeden Fall genießen wir hier die Zeit in unserem zwei-Bett Zimmer, das sich anfühlt wie purer Luxus! Dabei kostet es genauso viel wie zwei Betten in einem gemischten 10-Bett Zimmer in dem jeder (inklusive heimischen Insekten) ein Bad teilt. Hier lässt sich auch mal der ein oder andere Regenguss aushalten... Das Wetter ist und bleibt hier ziemlich wechselhaft. Gestern wollten wir ein bisschen den nahen Wasserfall erkunden. Als wir dort ankamen, kletterten wir auf etwas herum, das wie ein bei schönem Wetter wohl ziemlich spaßiges Kletterparadies aussah. Doch auf dem Rückweg vom "Tarzan-Haus" wurden wir so dermaßen vom Regen überrascht, dass wir trotz Regenjacken innerhalb von Sekunden durchnässt waren. Für die Schlitterpartie nach unten war also vorgesorgt. Abgesehen von ein paar mini-blauen Flecken und viel zu vielen Mückenstichen haben wir es aber heil nach unten geschafft. Die Aussicht war es trotzdem allemal wert!
Was die nächsten Tage ansteht haben wir nicht geplant, unsere Reise entsteht eher nach dem "trial and error"-Prinzip oder wie man auch sagen könnte:
"Sometimes traveling isn't much about arriving, but about the journey itself."
In diesem Sinne eine schöne Reise ins Wochenende,
liebste Grüße Jil
P.S. Ein kleiner Rückblick auf den Rest meiner Chiang Mai Erlebnisse kommt in den nächsten Tagen ;)
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