Mittwoch, 21. Juni 2017

Wieder zurück! & Sydney my love

Hallo ihr Lieben!
Lange nichts mehr gehört von mir - ich weiß. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen... Hier auf Reisen vergisst man allzu schnell die Zeit und schwups - sind wieder ein paar Wochen rum! Bin inzwischen wieder in Auckland in Neuseeland angekommen und fleißig am arbeiten, doch darum soll's in diesem Post nicht gehen.
In diesem Post geht es um mein geliebtes Sydney - eine Stadt, in die ich mich Hals über Kopf verliebt hab.



Eine nachtaktive, wuselnde Stadt welche nur so vor Inspiration und Ideen sprüht lag vor mir, als ich spät Nachts, noch etwas im Halbschlaf gefangen, am Busbahnhof ankam. Ich kam mir fast vor wie in Asien - 12 Stunden nur im Bus sitzen, lesen, aus dem Fenster schauen, Musik hören oder die üblichen Gespräche mit Mitreisenden führen:
  Na, was hast du so vor in Sydney?
  Und, wie lange bist du schon in Australien?
  Ach ja cool, da war ich auch schon, wie fandest du's?
  Nee, hab ich noch nicht gesehen. War's gut?
  Echt? Nein wie cool!
  Nee, war mir irgendwie zu teuer.
  ...ja hab ich aus dem Coles, war im Sonderangebot!!
Ihr wisst wie das läuft.. ;)

Als wir also so mitten in der Nacht über die Harbour Bridge fuhren und die hell glitzernde Stadt aus dem Dunkeln vor uns auftauchte, in der Ferne war ein Blick auf das hell beleuchtete Opernhaus zu erhaschen, wusste ich direkt, dass es die richtige Entscheidung war meine letzten 7  Tage hier zu verbringen. 

Mein erster Stopp war das "Village Glebe" etwas außerhalb der Innenstadt. Etwas überladen mit einem knapp 20Kg schwerer Rucksack (frag mich nicht, wie ich das hinbekommen habe!), einer Tüte, einem Rucksack und ein Surfboard - hatte ich den überraschten und leicht überforderten Blick des Uber-Fahrers wohl verdient. Dennoch schafften wir es mit ein paar Umbau Arbeiten mein Gepäck und mich in den 1er BMW rezumanövieren. Während der Fahrt gab mir der gebürtige Sydneyaner auch gleich einige Empfehlungen, was man hier auf keinen Fall verpassen durfte - diesen gingen eine Freundin und ich auch direkt am nächsten Tag nach!

Wir entschlossen uns spontan für den touristischen - aber äußerst nützlichen Hop-on-Hop-off Bus, der uns einmal an den ganzen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt vorbeiführte, inklusive Bondi Beach und natürlich der berühmten Sydney Oper.
Erster Stopp: Harbour Bridge!
Wer meinen Blog verfolgt weil wir uns im INJOY kennen gelernt haben, dem sagt ja sicherlich der Name Friedhelm Mössner etwas ;) Wie ihr wisst, hat mir Friedhelm als wichtigen Auftrag gegeben, dass ich, wenn ich nach Sydney komme, UMBEDINGT auf die Harbour Bridge gehen muss! Also Friedhelm: Auftrag erledigt! Und es war es sowas von wert! 

 

Nachdem wir die beeindruckende Brücke entlanggeschländert sind kamen wir auf der anderen Seite an und... entdeckten direkt am anderen Ende eine tolle Überraschung! Vor unseren Augen erhob sich ein bunter, mit Touris und Artisten gefüllter Rummel direkt am Wasser. Was mussten wir also machen? Uns ab ins Getümmel stürzen! 

 

...Zuckerwatte darf bei einem Rummelbesuch natürlich nicht fehlen ;)

Weiter zur nächsten Haltestelle des roten Touribusses gelaufen, aufs "Sonnendeck" gesetzt, Sonnenbrillen auf und den Fahrtwind genossen! Nächste Station: Die Oper! Wir fuhren an einigen anderen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg vorbei und die in 6 verschiedenen Sprachen wiedergegebene Audio-Guides des Busses gaben uns jeweils dazu einige Informationen - die Alle wieder zu geben würde aber jetzt den Rahmen des Posts sprengen - also überspringe ich das lieber mal. 
An der Haltestelle angekommen gingen wir also über den großen gepflasterten Platz direkt auf das große, mit weißen Segeln überspannte Gebäude zu: Ein Anblick bei dem ich immer noch ein bisschen Sehnsucht bekomme, wenn ich daran denke! 

 

Noch viel mehr Sehnsucht packt mich aber, wenn ich die Bilder des wunderschönen Bronte Beach anschaue - ein Ort zu dem ich jederzeit und überall wieder zurück kehren möchte. So schön war das Flair, innerhalb der Stadt zu sein und gleichzeitig am Strand liegen zu können und eine riesige Welle nach der Anderen auf dem weißen Sand brechen zu sehen... Die Surfer zu beobachten wie sie draußen liegen und warten, bis sie die perfekte Welle erwischen. Einfach die Füße im warmen Sand vergraben und dem Rauschen zuhören, das ist doch das, wofür es sich zu leben lohnt!

Meine Liebe zum Meer und den Stränden war auch eine der Gründe, wieso ich dann für die letzten Tage in ein Hostel direkt am Bondi Beach gezogen bin - die beste Entscheidung die ich überhaupt treffen konnte!! Doch über diese letzten Tage kommt nächsten Mittwoch ein zweiter Teil von Sydney auf den Blog, damit ihr nicht gleich mit einer Flutwelle an Text überrollt werdet ;). Seid auf ein paar Überraschungen gespannt..! 
Bis dahin, genießt die Sommertage ein bisschen für mich mit! (Hier in NZ ist es Winter..) 

 

Liebste Grüße,
Jil 


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