Montag, 20. Februar 2017

From south to north in Vietnam - Ho Chi Minh & Mui Ne


Letzte Blicke auf Bangkok 

Warten an Rollband Nummer 7. Es läuft an, unzählig Koffer und Rucksäcke rollen an einem vorbei, mehr oder weniger ramponiert. Ein Stau bildet sich, der Scanner um den Abstand zwischen dem Gepäck zu messen funktioniert woh nicht richtig. Ein blau uniformierter Mann kommt und packt einen Koffer nach dem anderen kurzerhand vom Band und schmeißt sie alle der Reihe nach am Ende des Rollbands auf den Boden. Batsch. Nächster Rucksack. Die Leute kommen und gehen, aber mein geliebter, lilafarbener Backpack hat einfach keine Lust aufzutauchen. Die Stirn runzelnd überlege ich, woran das liegen könnte. Die haben ihn doch woh nicht verloren..? Langsam kommen keine Gepäckstücke mehr aus dem mit Pastikstreifen verdeckten Loch, also was tun? Ich gehe zurück zur Übersicht, auf welcher man verfolgt, welches Gepäck an wechem Rollband zu erscheinen hat. Bangkok: Gepäckband 7. Stimmt.Wo ist er denn dann geblieben? Ich schaue nochmal auf die Übersicht. Irgendwas ist da komisch. Die Uhrzeit könnte ca. hinkommen... Obwohl, wir hatten 15 min.Verspätung, wird das denn nicht angezeigt? Ich sah nach rechts. Auf der anderen Übersicht-Tafel wechsete die Schrift von vietnamesisch zu englisch. Ups. Da war ja mein Band... Genau am anderen Ende der Halle. Nachdem ich etwas beschämt zum anderen Ende der Halle lief (in meinen Gedanken hatte ich die Fluggeselschaft schon verflucht und geschworen, ihnen die Hölle heiß zu machen) und meinen Rucksack aufsammelte, war es Zeit, sich ins Getümmel zu stürzen. 
Und damit meine ich wirklich Getümmel.
Nahezu tausend Menschen warteten vor der Flughalle Ho Chi Minh City's auf ankommende Passagiere. Oder auf was auch immer... Man kann sich schwer vorstellen, dass alle Menschen, die dort warteten, wirklich einen Zweck wie das Abholen eines Freundes verfolgten!
Ich warf einen kurzen Blick auf Googe Maps - mein treuer Begeiter auf der Reise -und lief wie im Slalom durch die schreienden Taxifahrer, ankommenden Reisenden, Wartenden und anderen Menschen, die aussahen, als wären sie einfach nur zum Spaß hier.Warum auch nicht? Das werde ich, wenn ich wieder Zuhause bin, auch direkt mal ausprobieren! 
Nach links,über die Straße, gerade aus, wieder links... Ich bin von Thailand ja Hupen gewöhnt - aber so viel? Scheint hier wohl eine Art Kommunikationssystem zu sein! Also einfach weiterlaufen.
Nachdem ich gemerkt hatte, dass mein Hostel geschlossen war (über das chinesische Neujahr gehen hier in Vietnam viele Familien in den Urlaub und schließen ihre Läden) betrat ich nach 2h laufen ein Hostel, welches mir sympathisch war. Mithilfe der Übersetzung seines Sohnes verstand der Hotebesitzer auch, was ich wollte und ich bekam endlich meine heiß ersehnte Dusche! Was für ein Start. Zum Glück war dieser kleine Fehlstart eine Ausnahme, denn Vietnam wurde ab diesem Punkt nur noch besser!:)

 



Mein erster Stopp nach Ho Chi Minh City war Mui Ne. Auch bekannt als Surfer-Hochburg Vietnams ist die Stadt nahezu an der Küste gebaut, sie zieht sich entlang des Meeres mit Ihren tausend Cafés, Shops und Vitrinen voller lebendiger Meeresbewohner, die nur darauf warten,verspeist zu werden. Wer sich sein Essen also gern lebendig ansieht, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Nicht immer so einfach aus Vegetarier, dennoch gibt es hier genügend Restaurants mit Pho, der berühmten Nudelsuppe. 

 
 
Eine Versionsnummer der Suppe mit Ei in Dalat 
Das war dann auch so ziemlich mein Hauptnahrungsmittel... Mit Tofu oder Ei dabei als Proteinquelle (mein Care-Paket mit Proteinriegeln/Pulver ist ja leider schon leer...). Also als Veggie war's dann in Thailand doch etwas leichter!

Mein Running-Partner in Mui Ne! 

Alles in Allem habe ich ganze 5 Tage in Mui Ne verbracht, so schön fand ich's da! (Insgesamt habe ich 20 Tage um von Ho Chi Minh nach Hanoi zu reisen.) Die Menschen dort sind super herzlich, man trifft coole Backpacker an jeder Ecke und der Strand lässt sich echt sehen! Natürlich habe ich nicht (nur) den ganzen Tag am Strand oder in Beach-Café's verbracht. Eine der schönsten Erfahrungenm, die ich bisher auf meiner Reise machen durfte, war:

Die Dünen-Tour bei Sonnenaufgang

4:00 Uhr aufstehen 
4:30 Uhr abgeholt werden von dem Minivan
 Eine ca. 40 minütige Fahrt zu den weißen Dünen, dann eine kraxel-Wanderung hoch zum höchsten Punkt, von dem aus man den Sonnenaufgang perfekt beobachten kann. Es war wunderschön. Das zu beschreiben überschreitet meine Fähigkeiten! Ich hoffe, ich kann euch die Stimmung mit den folgenden Bidern etwas näher bringen

unbearbeitet  
 
 
 
 

Nach dem Sonnenaufgang ging es für uns weiter zu einer Besichtigung des 'Grand Canyon' von Vietnam!



Und danach zu dem Fischermarkt direkt am Meer!

In diesen kleinen Schalen fahren die Fischer jeden Morgen in der Frühe heraus,um Unmengen an Fisch und Krabben an Land zu schaffen

Der Strand vor dem Markt ist voll mit wunderschönen Muscheln und gestrandeten Meeresbewohnern 
Als nächstes ging es für uns zum sogenannten 'Fairy-Stream', eine Art Flussbett aus rotem Sand, wie gemacht um darin entlangzu wandern. Links und rechts von uns boten sich wunderschöne Anblicke, rote Felsen, wildes Gestrüpp, ein Wellenmuster im Sand, gezeichnet von der Strömung. Dieser Ort hat eines besonders stark ausgestrahlt: pure Ruhe.



 
Next Stop: Dalat & Hanoi 
 Hoffe, euch haben die Bilder gefallen :) Die nächsten Stopps kommen die Tage, außerdem gibt's bald einen Post zum Thema 'Essen in Thailand und Vietnam'! Bis dahin,
Liebste Grüße
Jil
 

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